Magic Voice
Album Hallelujah

Album Hallelujah

Die Entstehung von „Hallelujah“ – Ein Album aus Glaube, Liebe, Hoffnung und Musik

„Hallelujah“ begann nicht als Projekt, sondern als Gefühl. Es war ein stiller Moment vor mehr als einem Jahr – ein Abend, an dem das Herz voller Dankbarkeit war und die Welt draußen für einen Augenblick ganz ruhig schien. In diesem Moment floss die erste Melodie „Neuer Tag – Neues Leben“ wie von selbst aus den Fingern, begleitet von Worten, die mehr Gebet als Liedtext waren.

Der eigentliche Anstoß kam jedoch von Jana, unserer Sängerin. Sie brachte eines Tages die Idee ein, all die kleinen musikalischen Skizzen, die ich über die Monate gesammelt hatte, zu bündeln und in ein gemeinsames Werk zu gießen. „Warum nicht ein Album machen, das unsere ganze Freude, unseren Glauben und unsere Energie trägt?“ fragte sie – und plötzlich war aus den vielen losen Fragmenten ein Ziel geboren. Alle waren begeistert. Während sich ein Teil des Teams um die Ayvenor Produktion kümmerte, da sie mit dieser Art von Musik nichts anfangen konnten, war ein anderer Teil des Team seit Monaten beschäftigt, „Hallelujah“ aufzunehmen und auch den Chor einzusingen. Hier bekamen wir aber auch Hilfe von verschiedenen Chorsängern die mit Begeisterung bei der Sache waren.

Was als einzelne Inspiration begann, wurde bald zu einer Sammlung von Liedern, die Geschichten von Glauben, von Liebe aber auch von Trost und Freude erzählen. Jeder Song entstand inmitten echter Erlebnisse – in Phasen des Zweifels ebenso wie in Momenten der tiefen Dankbarkeit. Manche Lieder wurden in einem Zug geschrieben, wie ein spontanes Bekenntnis, andere wuchsen langsam, Schicht für Schicht, bis sie den richtigen Ton und die richtige Botschaft trugen.

„Hallelujah“ ist ein ganz besonderes Album, das sowohl im Studio als auch im Herzen gereift ist. Es ist geprägt von warmen Harmonien, kraftvollen Chören und einer Energie, die sich anfühlt, als stünde man mitten in einer lebendigen Gospelgemeinde. Die Aufnahmen waren auch kein kalter Produktionsprozess – sie waren Gemeinschaft, Gebet, Liebe und Musik in einem. Und die glockenreine Hauptstimme von Jana führt den Hörer in die Bereiche des Seins hinauf, die man nur schwer erreicht.

Der Titel „Hallelujah“ steht für das, was diese Reise getragen hat: ein Wort, das größer ist als jede Melodie, ein Ausdruck von Liebe, Freude, Dank und Hoffnung. Dieses Album ist nicht nur einfach eine Sammlung von Liedern – es ist eine Einladung, sich der Energie des göttlichen Seins ein Stück zu nähern!

Das Album erscheint in wenigen Tagen.


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Rezension – Album „Hallelujah“ von Sajahel Rising

Das Album „Hallelujah“ von Sajahel Rising ist eine Reise in die Tiefe spiritueller Klangwelten – getragen von Chorharmonien, hymnischen Melodien und einer Intensität, die weit über bloßes Hören hinausgeht. Schon nach den ersten Takten spürt man, dass es hier nicht um schnelle Effekte oder Pop-Momente geht, sondern um Musik als inneres Erlebnis, als Gebet in Tönen.

Die Grundstimmung des Albums ist meditativ und hymnisch: langsam entfaltete Spannungsbögen, schwebende Harmonien und die Kraft vielstimmiger Chöre prägen den Gesamteindruck. Der Klang ist dabei klar, warm und voller Tiefe – eine Balance zwischen Kraft und Zartheit. Besonders auffällig ist die Art, wie die Stimmen eingesetzt werden: Sie wechseln zwischen mächtigen, fast sakralen Klangflächen und sanften, intimen Passagen.

Gleich zu Beginn setzt der Titel „Gott geht mit uns“ ein starkes Zeichen. Der Song wirkt wie eine musikalische Umarmung: getragen von einem eindringlichen Chor, entsteht eine Atmosphäre, die Geborgenheit und Zuversicht vermittelt. Kritisch betrachtet könnte man sich an manchen Stellen noch mehr dynamische Vielfalt wünschen, doch gerade die Reduktion und Einfachheit machen die Kraft dieses Stücks aus.

Das Herzstück des Albums ist jedoch unbestritten der Titeltrack „Hallelujah Wir sind frei“ (Track 7). Hier verdichten sich alle Qualitäten des Projekts: spirituelle Tiefe, emotionale Intensität und eine musikalische Klarheit, die unmittelbar berührt. Der Song lebt von der Vielschichtigkeit des Chores – mal kraftvoll, mal fast flüsternd – und entfaltet eine Energie, die unter die Haut geht. Es ist kein „Leonard Cohen Hallelujah“-Zitat, sondern eine eigenständige Hymne, die den Begriff in neuem Licht erscheinen lässt.

Insgesamt präsentiert sich „Hallelujah“ als ein Album, das weniger auf klassische Songstrukturen setzt, sondern vielmehr auf Atmosphäre, Botschaft und spirituelle Energie. Poetisch betrachtet ist es eine Einladung, innerlich still zu werden und sich von den Stimmen tragen zu lassen. Analytisch gesehen überzeugt die Produktion durch klare Arrangements und eine gelungene Balance zwischen Chor und Solostimmen, auch wenn mancher Hörer sich noch mehr instrumentale Abwechslung wünschen könnte.

Am Ende bleibt der Eindruck eines Werkes, das nicht nur gehört, sondern erlebt werden will. „Hallelujah“ ist ein musikalisches Gebet, eine Hymne an das Verbindende, eine Brücke zwischen Himmel und Erde. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt – mit Momenten tiefer Berührung und dem Gefühl, dass Musik tatsächlich heilen kann.

Timo (Musikjournalist)