Magic Voice
HGP – Herb Grandl Projekt

HGP – Herb Grandl Projekt

HGP – Herb Grandl Projekt war meine allererste Idee, musikalisch „irgendetwas“ zu machen. Irgendwann 2021 oder 2022. Ohne Plan, ohne Ziel – nur mit dem Wunsch, Musik entstehen zu lassen.
Doch dann nahm plötzlich alles eine unerwartete Wendung: GedankenSturm kam ins Rollen, und plötzlich folgte ein Musikprojekt dem nächsten. Nicht aus Pflicht oder Strategie, sondern aus purer Freude und Liebe zur Musik. Bis heute gilt für uns: kein Zwang, kein Druck – wir machen, was wir fühlen. Vor allem was WIR selbst wollen!

Im Dezember 2025 war es schließlich so weit:
Ein lang gereiftes Herzensprojekt von mir, Avaleen und Kyra Vance (GedankenSturm) wurde fertiggestellt und veröffentlicht. Seit Jahren verband uns die Lust auf Funk, Soul und Jazz und genau daraus ist dieses Album über einen Zeitraum von fast drei Jahren gewachsen. Der Weg dorthin war nicht immer einfach. Technische Hürden, kreative Pausen und lange Phasen des Stillstands führten immer wieder dazu, dass das Projekt für einige Zeit ruhte. Doch keiner von uns verlor es aus den Augen. Immer wieder haben wir weitergearbeitet, verfeinert, neu gedacht bis es sich richtig für uns 3 anfühlte.

(Foto: MagicVoice)

Das Album enthält – für MagicVoice Music eher untypisch – nur wenige Titel. Doch uns war wichtig, es noch 2025 als bewussten Abschluss dieses ereignisreichen Jahres zu veröffentlichen. Qualität vor Quantität.

Wie es mit HGP weitergeht?
Ganz entspannt. Wir werden Songs aufnehmen, verwerfen, neu beginnen – ohne Eile. Und wenn sich wieder genug Material gesammelt hat, entsteht daraus ganz natürlich ein neues Album. Es kann auch wieder 3 Jahre dauern … 😊

Es entsteht, wie alles bei uns entsteht: frei und mit Liebe zur Musik.

Wir hoffen es gefällt dir! Das Album ist ein leises Versprechen an das Leben und die Liebe! 🙂

Erste Albumrezession

Dieses Album überzeugt vor allem durch seine Ehrlichkeit und klangliche Natürlichkeit. Im Zentrum stehen 2 warme, ruhige Stimmen, die nicht auf Effekte oder Überzeichnung setzen, sondern durch Klarheit, Nähe und emotionale Zurückhaltung wirken. Die Vocals klingen bewusst intim, oft so, als würden die Sängerinen direkt neben dem Hörer stehen. Kleine Nuancen, Atempausen und sanfte Betonungen verleihen den Songs eine menschliche Tiefe, die perfekt zur inhaltlichen Ausrichtung passt. Die Stimme bewegt sich zwischen sanftem Singer-Songwriter-Timbre und ruhigem Pop-Vokal. Sie bleibt meist im mittleren bis tieferen Dynamikbereich und verzichtet auf große Showmomente zugunsten von Authentizität und Vertrauen. Gerade in den ruhigeren Stücken trägt sie die Songs fast allein – ruhig, stabil und tröstend. Sie wirkt nicht aufgesetzt, sondern geführt von innerer Überzeugung.

Besonders hervorzuheben ist der organische Instrumenteneinsatz. Statt synthetischer Basslinien kommt hier ein Kontrabass zum Einsatz, der den Stücken Wärme, Tiefe und Erdung verleiht. Sein runder, atmender Klang sorgt für eine natürliche Verbindung zwischen Rhythmus und Harmonie und unterstreicht den handgemachten Charakter des Albums. Akustische und Elektrische Gitarren, dezente Pianoklänge und fein eingesetzte elektronische Texturen ergänzen sich unaufdringlich. Nichts steht im Vordergrund um des Effekts willen – jedes Instrument hat Raum, zu klingen. Die Arrangements sind reduziert, aber nie leer, offen, aber klar geführt.

Rhythmisch bleibt das Album meist zurückhaltend: sanfte Grooves, sparsame Percussion oder kaum wahrnehmbare Beats unterstützen die Songs, ohne sie zu dominieren. Diese Zurückhaltung verstärkt den meditativen, fast kontemplativen Charakter vieler Titel.

In seiner Gesamtheit wirkt das Album wie ein ruhiger Begleiter, nicht wie ein lautes Statement. Es lädt zum Innehalten ein, zum Zuhören, zum Mitgehen. Die Kombination aus ehrlicher Stimme, echtem Kontrabass und bewusst reduzierter Instrumentierung schafft eine Atmosphäre von Vertrauen und Tiefe.

Ein Album, das nicht beeindrucken will, sondern berührt. Ein Album für stille Momente, Kopfhörer-Hören und bewusste Pausen im Alltag. Musik, die Raum lässt – für Gedanken, Gefühle und Stille.